Künstlersekretariat - Astrid Schoerke

Tianwa Yang – ein Stern am Festivalhimmel

Während des diesjährigen Mozartfests Würzburg präsentierte sich Tianwa Yang als fantastische Artiste étoile in 13 Konzerten:

Bereits zur Eröffnung mit dem Mozarteumorchester Salzburg, Antonello Manacorda und Prokofievs 2. Violinkonzert attestierte ihr Markus Thiel auf Merkur.de “Weltklasse”, die sich insbesondere durch ihren “erlesenen Ton” sowie ihrer “Intensität und […] Energie” auszeichnet.
Es folgten Mozart- und Beethoven-Violinkonzerte mit den Bamberger Symphonikern unter Dinis Sousa. Mathias Wiedemann berichtet in der Mainpost: „Es ist totale Gestaltungsfreiheit, die aus der perfekten Beherrschung des Instruments und der tiefen Auseinandersetzung mit dem Stück entsteht.“

Außerdem durfte sich das Publikum anschließend über ein Mammutprojekt freuen, das Tianwa Yang mit ihrem langjährigen Duopartner Nicholas Rimmer umsetzte: die Darbietung aller Beethoven-Violinsonaten in zwei Konzerten.
“Das blind harmonierende Duo Yang/Rimmer kann Klanggebäude von sinfonischen Ausmaßen errichten, stellt sich aber ebenso bedingungslos Beethovens Minimalismus. Da wird dann kein beiläufiger Ton überinszeniert, keine Leere überspielt“, genoß auch hier Mathias Wiedemann von der Mainpost die Abende.

“Wer Yang einmal im Konzert erlebt hat, kennt die vielseitige musikalische Intelligenz und das unerschöpfliche spieltechnische Vermögen der Ausnahmemusikerin“, konnte man Paul Schäufele wiederum in der Süddeutschen Zeitung lesen.
Und das bewies Tianwa Yang dann auch in den weiteren Konzerten bspw. bei der Musik zur Mittagszeit, bei der das zahlreiche Publikum dreimal Ysaye- und Bach-Sonaten an einem ganz besonderen Ort, nämlich der Sepultur des Doms lauschend durfte.
Ebenso eindrücklich war das Kammermusikkonzert mit Jörg Widmann, Erika Geldsetzer, Lily Francis, Lukas Sieber, Dana Barak und Nicholas Rimmer. Im Rahmen dessen spielte Tianwa Yang auch die Uraufführung der Jupiter-Etüde, die Jörg Widmann extra für das Festival und die Artiste étoile geschrieben hatte – ein Werk, bei dem die Geigerin technische Maßstäbe setzt und gleichzeitig Intimität entlockt.
Zwischenzeitlich war Tianwa Yang auch beim MozartLabor als Kammermusik-Dozentin im Austauschen mit jungem Musiker:Innen zu erleben.

Tianwa Yangs Klangfantasie und staunenswerte Virtuosität konnte man zudem bei einem Ereignis für sich – nämlich bei der Nachtmusik im Hofgarten der Residenz – in Tschaikowskis Violinkonzert bewundern.

Hören Sie selbst einmal nach: Das Eröffnungskonzert wird am 29. Juli um 18.03 Uhr noch einmal auf BR Klassik erleben zu sein!

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