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Olga Scheps

Olga Scheps setzt mit ihrem Interpretationsansatz auf zarteste klangliche Abstufungen im Piano- und Pianissimobereich, manchmal hört man Klavierklänge wie aus weiter Ferne, und doch ist alles klar konturiert und jede Feinheit wirkt präsent – ein Wunder an Lockerheit im hochdifferenzierten Gestalten und Nuancieren.

Olga Scheps, Tochter ukrainischer Pianisten, in Russland geboren und seit 1992 in ihrer heutigen Wahlheimat Deutschland lebend, steht für große Klangkultur, intensive Ausdrucksstärke und einen Sinn fürs Erzählerische. Bereits im Alter von 4 Jahren entdeckte sie das Klavierspiel für sich und wurde früh von Klaviergrößen wie Alfred Brendel gefördert.

Bei weltweiten Auftritten sowohl im Solo-Rezital als auch mit Orchester widmet Olga Scheps sich immer wieder den großen Werken der Klavierliteratur als auch Raritäten wie bspw. den posthumen Etüden von Chopin, Liszts Malédiction, Messiaens Les Oiseaux exotiques sowie Lamentate von Arvo Pärt, Weinbergs Klavierquintett oder Dvoraks Klavierkonzert.

Namhafte Dirigenten wie u.a. Thomas Dausgaard, Lorin Maazel, José Serebrier, Marcus Bosch, Tugan Sokhiev, Simone Young, Markus Poschner und Pablo Heras-Casado luden Olga Scheps zur Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern wie dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, dem Sinfonieorchester der Nationalphilharmonie Warschau, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Royal Scottish National Orchestra, der Russischen Staatskapelle Moskau, der Staatskapelle Weimar, dem Zürcher Kammerorchester, dem Orchestre National du Capitole de Toulouse oder der Prague Philharmonia ein.

Zu den Highlights der Saison 26/27 gehören eine Tour mit dem Slovac Philharmonic Orchestra durch Japan sowie Konzerte mit dem Royal Scottish National Orchestra in Deutschland.

Olga Scheps konzertiert mit großem Erfolg in weltbekannten Konzerthäusern wie der Philharmonie Berlin, Elbphilharmonie Hamburg, Kölner Philharmonie, Alten Oper Frankfurt, Tonhalle Zürich, Tonhalle Düsseldorf, Cadogan Hall London, Suntory Hall in Tokyo und dem Wiener Konzerthaus. Bei den renommierten Festivals in Deutschland und der Schweiz ist sie ein gefragter Gast und spielt leidenschaftlich gerne in kammermusikalischen Formationen mit Musikerkollegen wie Raphaela Gromes, Alban Gerhardt, Daniel Hope, Adrian Brendel, Jan Vogler, Nils Mönkemeyer, dem Danish String Quartet und dem Kuss Quartett, mit dem sie das Klavierquintett von Mieczysław Weinberg eingespielt hat.

Olga Scheps ist Exklusivkünstlerin bei Sony Classical. Ihr Debüt-Album Chopin gewann 2009 direkt einen ECHO Klassik. Es folgten die Einspielungen Russian Album (2010), Schubert (2012), Vocalise (2015) sowie eine Aufnahme von Chopins Klavierkonzerten Nr. 1 und 2 mit dem Stuttgarter Kammerorchester. Ihr Satie-Album anlässlich seines 150. Geburtstags landete auf Anhieb auf Platz 1 der deutschen Klassik Charts. 2017 erschien Tschaikowsky bevor sie mit dem Album 100 % Scooter – Piano Only neue Wege ging und Arrangements der bekanntesten Scooter-Hits von Sven Helbig einspielte. Mit dem Album Melody spannte Olga Scheps 2019 einen Bogen über vier Jahrhunderte Musik von J. S. Bach bis Aphex Twin. 2021 veröffentlichte sie Family. Das Album verbindet berühmte klassische Werke mit neuen Klavierarrangements bekannter Melodien und Soundtracks, sowie bisher nicht veröffentlichte Kompositionen von Schiller (Christopher von Deylen), Chilly Gonzales und von Olga Scheps selbst.

Olga Scheps studierte in ihrer Heimat Köln bei Prof. Pavel Gililov, war Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des deutschen Volkes und setzte ihre Studien bei Prof. Arie Vardi und Prof. Dmitri Baschkirow fort. Seit 2013 gehört sie offiziell zu Steinway Artists.


Saison 2026/2027Foto: Uwe ArensZitat: Rheinpfalz, 14. März 2026

Änderungen und Kürzungen bedürfen der Absprache mit der Künstlersekretariat Astrid Schoerke GmbH

  • Tina Nurnus
    Artist Manager
  • Justine Stemmelin
    Assistant Artist Manager