Martin Stadtfeld
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- Justine StemmelinAssistant Artist Manager
Es ist ein Stück wie ein bürgerlicher Salon. Ein neoromantischer Reigen. Durch ein Netz aus Ernsthaftigkeit und Emotion geschützt vor dem Absturz ins pianistisch Vintagehafte. Virtuos und zerbrechlich. Ein Klangfarbenfest.
So die WELT AM SONNTAG über Martins Stadtfelds neue Klaviersonate Memory of an old Song.
Seine erfolgreichen Kompositionen stehen für Martin Stadtfeld in der Tradition der großen Komponisten und unter dem Motto: 'Aus dem Alten Neues erschaffen'.
Leitstern ist die Musik Johann Sebastian Bachs. Die Faszination für Präludien und Fugen beginnt im frühen Klavierunterricht. In der Jugend spielt Stadtfeld nächtelang das Wohltemperierte Klavier und legt damit den Grundstein für eine Bach-Auseinandersetzung der besonderen Art. Mit 15 Jahren entdeckt er die Goldberg-Variationen und lernt sie in wenigen Tagen auswendig. Diese Initialzündung wird zum Start seiner Karriere: Mit 22 Jahren gewinnt er den ersten Preis beim Leipziger Bachwettbewerb. Und die Goldberg-Variationen werden kurz darauf zum umjubelten Beginn seiner Plattenkarriere.
Aus der inzwischen 20 Jahre andauernden Zusammenarbeit mit Sony Classical sind Dutzende Alben hervorgegangen, allesamt Bestseller und mit Preisen wie dem ECHO KLASSIK dekoriert. Doch mit 100 Millionen Klicks gehört Martin Stadtfeld auch im Streaming-Zeitalter zu den weltweit vielgehörten Klassikstars. Besonders erfolgreich: Das von Stadtfeld initiierte Genre der freien Bearbeitung in Alben wie Händel Variations, Deutsche Volkslieder, Baroque Colours und Return to Warsaw.
Als Solist wird Martin Stadtfeld zu Orchestern in aller Welt eingeladen und füllt als Rezital-Künstler die großen Säle. Das Publikum schätzt seine originellen Interpretationen der Klavierkonzerte von Mozart bis Rachmaninow und in seinen Rezitalen die spannungsreich zusammengestellten Programme, die Reisen durch die Musikgeschichte gleichen.
Nachdem er als Konzertpianist schon seit dem Alter von 9 Jahren auftritt, hat Martin Stadtfeld seine Passion auch in der Lehre gefunden und unterrichtet als Professor eine Klasse an der Hochschule für Künste in Bremen.