Künstlersekretariat - Astrid Schoerke

Maurice Steger – Händel is(s)t – Handel is dining

Pausenmusik bei Händels Opern
Maurice Steger stellt sein neuestes Projekt vor: Wussten Sie, dass Georg Friedrich Händel unglaublich lange Konzertpausen einberufen hat, wenn er in London seine eigenen Opern dirigierte? Oft hieß es im Queens Theatre nach dem ersten Akt: Unterbrechung der Oper, Pause 2,5 Stunden. Der Grund war allen klar: Maestro Händel musste essen. Wir wissen, dass er manchmal gar ein ganzes Spanferkel während der Pause bestellt hat, um eben richtig satt oder gut weiter zu musizieren. Im Theater hat sich in dieser Zeit eine Eigendynamik entwickelt, es entstanden Events mit Konzerten, manchmal sehr lange, um die Menschen im Publikum bei Laune zu halten. Meist waren es die hervorragenden Musiker des Orchesters, welche hier ihre eigenen Werke vorstellten, dazwischen musste auch Händel gespielt werden, aber es war vor allem ein sinnlich angehauchtes Fest. Maestro Direktor brachte Geminiani, Sammartini, und viele Sänger, Castrucci, Dubourg, Babell oder Dieupart in sein Orchester und alle stellten ihre Werke vor.
Eine internationale Pausenmusik…

Programm in verschiedenen Besetzungen
Orchester modern/barock, Kammerorchester,
Kammerensembles & Rezitale

PROGRAMMIDEE
G. F. Händel
Chaccone G –Dur Streicher & b.c.
Concerto F-Dur Blockflöte, Streicher & b.c.
C. Avison
Concerto d-Moll nach eine Thema von
Scarlatti 2 Soloviolinen, Orchester & b.c.
M. Dubourg
Concerto D-Dur nach der Sonate op. 5 Nr. 11 von Corelli Blockflöte, Streicher & b.c.
G. Sammartini
Concerto F-Dur Blockflöte, Orchester & b.c.
H. Purcell
Chaconne upon a Ground
Geminiani
Concerto grosso für Orchester

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